Früher in der Schule verhasst, heute modisch geliebt: Die Spezies der Streber.
Was macht einen Streber aus?
An dieser Stelle möchte ich in streberhaft korrekter Zitierweise die erheiternden Worte der Plattform Studipedia wiedergeben, die den Nagel genauestens auf den Kopf treffen:

Geek-Chic in Perfektion
“Zu einem Streber gehört [...] eine Brille mit Gläsern, dick wie Flaschenböden und eine Frisur die wie Öl glänzt [...]. Es existieren auch Exemplare, welche durch eine Fönfrisur aus der Masse herausfallen. Ein S. kleidet sich immer mit einem Pullunder, unter dem neckisch das Polohemd [he-]raus sticht, Cordhose, Feinrippunterhosen und [...] häufig Schuhe mit Klettverschluss. Im Sommer aber Sandalen, aber natürlich nur mit Socken [...]. Ein anderes wichtiges Merkmal sind Hosenträger, sowie ein Stofftaschentuch in der linken Hosentasche.”
Besser hätte man’s kaum treffen können. Schauen wir uns das obige Bild noch einmal genauer an und übertragen diese Merkmale auf die abgebildeten Personen.
Veröffentlicht von Anne am 11.06.2009 | 1 Kommentar »

Typischer Chelsea-Boot
Das Wochenende ist fast zu Ende und hat hoffentlich bei allen zur Erholung beigetragen. Doch ganz abflachen soll der Geist außerhalb der Arbeitswoche ja nicht, deshalb möchten wir euch heute mal wieder über eines der Mysterien aus der Welt der Herrenschuhe aufklären.
Den Fragen rund um Oxford- und Derbyschuhe haben wir uns bereits in der Vergangenheit gewidmet, doch immer von Neuem gilt es weitere aufkommende modische Unklarheiten zu klären. Und wenn nicht hier, wo dann?! Also dann mal losgefragt: Was sind eigentlich Chelsea-Boots?
Beim Chelsea-Stiefel handelt es sich um einen knöchelhohen Herrenschuh, dessen ganz spezielles Merkmal die rechts und links vom Knöchel angebrachten Gummizüge sind. Diese erleichtern das An- und Ausziehen, was wohl auch einer der ursprünglichen Gründe für die einstige Popularität der Chelsea-Boots ist. Denn rein geschichtlich betrachtet entstammen sie der Viktorianischen Zeit im 19. Jahrhundert und dienten als Reitschuhe.
Veröffentlicht von Anne am 19.04.2009 | Keine Kommentare »
Die Mysterien um die verschiedenen Herrenschuhmodelle reißen nicht ab. Sind wir Frauen einfach ignorant und interessieren uns nicht genug? Ist sich der Durchschnittsmann der sein Schuhwerk betreffenden Feinheiten bewusst?

Links: Derby von Hugo Boss / Rechts: Oxford von Ludwig Goertz
Oft fühlen sich Männer (zumindest die trendbewussten unter ihnen) in Sachen Mode ja doch eher etwas vernachlässigt: Ihnen gilt der kleinere Teil im dicken Otto-Katalog, in den meisten Bekleidungsgeschäften macht ihre Abteilung gerademal ein Viertel der verhältnismäßig riesigen Damenabteilung aus und es gibt wesentlich mehr modische Frauen- als Männerzeitschriften. Jedoch zurück zum Thema, zu den Mysterien, die die Welt der Männermode dennoch offen lässt.
Was zum Beispiel ist eigentlich der Unterschied zwischen Derby und Oxford?
Veröffentlicht von Anne am 21.03.2009 | 1 Kommentar »
Derby, Half-Brogue, Full-Brogue – was die Klassifikation von Herrenschuhen angeht sind viele von uns ja doch eher unwissend. Aber auch Herrenschuhe sind nicht einfach nur Herrenschuhe, sondern lassen sich detailiert untergliedern. Widmen wir uns heute den Brogues.

Typischer Half-Brogue von Grenson
‘Brogue’ kommt vom gälischen Wort für Schuh, ‘Brog’. Brogues zeichnen sich durch ihre Lochverzierung am Schaft aus.
Beim Broguing sind zwei Arten üblich: Einmal die Lyralochung, die vor allem zur Verzierung der Schaftteilkanten genutzt wird und durch ein Muster bestehend aus einem großen Loch, gefolgt von zwei kleineren übereinanderstehenden Löchern charakterisiert wird.
Veröffentlicht von Anne am 04.03.2009 | Keine Kommentare »
Was dem Mann das Auto ist, das ist der Frau die Tasche. Doch was macht eine Tasche zur It-Bag?
Der Begriff ‘It-Bag’ geistert seit den Neunzigern durch die Modepresse. Er bezeichnet hochpreisige, oftmals limitierte Designer-Taschen, die durch einen besonderen Stil zum Ausdruck ihrer Zeit werden. Die Kombination von Medienrummel, Luxus-Label und Design scheint das Grundrezept für den Aufstieg einer Tasche zur It-Bag auszumachen. Oft sind die Wartelisten für diese Hype-Produkte so lang und begrenzt, dass ‘normale’ Trägerinnen gar nicht erst auf die Liste kommen.

It-Bags von oben links nach unten rechts: 1) Louis Vuitton Speedy, 2) Cloe Paddington, 3) Marc Jacobs Stam, 4) Prada Fairy Bag
Den berühmten Trägerinnen wird der Vortritt gelassen.
Veröffentlicht von Anne am 25.02.2009 | 2 Kommentare »
Ich war auf der verzweifelten Suche nach ein paar Winterstiefeln. Aus Leder sollten sie sein, einen weiten Schaft und möglichst noch dazu eine nette Applikation haben. Eine Freundin erzählte mir daraufhin von diesem ‘Vintage-Schuhladen’ im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg, in dem es “verdammt schöne Vintage-Stiefel” gibt, die jedoch nicht so ‘vintage’ seien, dass sie schon getragen wurden, sondern neu – also nur im ‘Vintage-Look’! Alles klar?!?

Vintage ist ein Lebensgefühl
Vier ‘Vintages’ in einem Satz mit zwei scheinbar unterschiedlichen Bedeutungsebenen – einmal das Alter und einmal den Stil bezeichnend – gaben mir den Anlass dem Begriff einmal etwas genauer auf den Grund zu gehen.
Veröffentlicht von Anne am 18.02.2009 | 3 Kommentare »
Ebenso wie nicht jeder Mensch gleich ist, sind auch Taschen eben nicht einfach nur “Taschen”. Jede hat ihre besonderen Merkmale und begleitet uns in Form-, Material- und Farbgebung zu verschiedenen Anlässen. Die Modewelt nimmt es mit der Differenzierung der verschiedenen Schöpfungen – nicht nur im Bereich der Taschen – sehr genau und hat bisher für jeden Stil die passende Bezeichnung gefunden.

Legere Tote-Bag aus robustem Canvas
Gleiches geschah mit mittelgroßen, in der Hand zu tragenden Taschen mit halblangem Trageriemen – sie werden weithin als “Tote Bags” bezeichnet. Etwas kleiner als Oversized Bags und Shopper, lässt sich in ihnen dennoch relativ viel verstauen.
Veröffentlicht von Anne am 17.02.2009 | 1 Kommentar »

Mary-Kate und Ashley Olsen sind wohl 'die' Vertreterinnen des Boho-Stils.
Der besondere Stil der Zwillinge Mary Kate und Ashley Olsen hat schon viele Modemagazine zu “How to dress like…”-Kolumnen animiert. Die beiden Schauspielerinnen bestechen durch ihren individuellen, alternativ angehauchten und dennoch eleganten Hippiestil, mit dem auch Stars wie Sienna Miller und Joss Stone assoziiert werden. Ob man die modische Richtung nun eher als ‘Ashcan’- oder aber Boho-Schick bezeichnen möchte liegt im Auge des Betrachters.
Boho (kurz für das englische ‘Bohemian’) kommt vom französischen “bohemién”, was so viel wie “Zigeuner” bedeutet, und beschreibt eine Person mit künstlerischen oder intellektuellen Tendenzen, die ohne Rücksicht auf konventionelle Regeln oder Verhaltensweisen lebt und handelt.
Veröffentlicht von Anne am 13.02.2009 | Keine Kommentare »