Mode nach Jahrzehnten: 1930-1940

In dem Jahrzehnt vor dem Zweiten Weltkrieg waren sich die Damen und Herren dem bevorstehenden Unglück, zumindest in ihrem Modeempfinden, nicht bewusst. Die Damenmode änderte sich wieder in die andere Richtung. Im Gegensatz zu den 20er-Jahren wurden Kleider und Röcke jetzt wieder auf Taillenhöhe getragen.

1930er

1930er

Im Laufe des Jahrzehnts entwickelte sich die Schulter zu der ausgeprägtesten Partie des weiblichen Modekörpers. Schulterpolster und an der Schulter breit geschnittene Kleider dominierten den weiblichen Modestil. Somit wirkte die Linie der Frau recht dreiecksmäßig. Die Kleidung war aber nicht nur Schulter-betont, sondern auch beinbetont: die Kleider und Röcke wurden immer kürzer, so dass sie zu Beginn des Zweiten Weltkrieges nur noch bis kurz über die Knie reichten.

Hüte waren nicht mehr topfartig, so dass sie über den Bubikopf passten, sondern ähnelten mehr den heutigen Oktoberfest-Hüten mit Federn und in der Form. Der Bubikof wurde abgelöst durch die “Föhn-Haarwelle” – die Haare wurden so zur Seite in mehreren Wellen getragen. Als Accessoire stand weiterhin die Perlenkette hoch im Kurs. Auch Pelze wurden im Laufe des Jahrzehntes immer mehr an weiblichen Hälsen oder Händen gesichtet.

Haarwelle und Pelz

Haarwelle und Pelz

Die Männer mussten sich im Gegensatz zum vorigen Jahrzehnt wieder mehr an die markante und kantige Kleidung gewöhnen, denn Sakkos und Anzüge wurden wieder eckiger geschnitten, auch die Schuhe wirkten klobiger. Aber, was jetzt auch wieder sehr modisch ist, Männer trugen diese süßen Hosenträger - so wie Steve Urkel von alle unter einem Dach :) , putzig. Wie Mode sich verändern und dann wieder kommen kann…

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