Archiv für die Kategorie „Mode nach Jahrzehnten“

Mode nach Jahrzehnten: 1980-1990

Freitag, 26. Februar 2010

Nach einiger Zeit setzen wir unsere modische Reise durch die Jahrzehnte fort und widmen uns einem wirklich bunten und vielfältigen Jahrzehnt: den 80er Jahren.

Damenmode der 80er Jahre

Die 80er -  sie sind der Inbegriff von Steghosen, Leggings und des Aerobic-Styles. Schulterpolster, der Vokuhila, Karottenjeans, Bikerjacken, Neonfarben, Pilotenbrillen und vieles mehr sind Relikte der Jahre zwischen 1980 und 1990, die sich auch heute wieder großer Beliebtheit erfreuen. (weiterlesen…)

Mode nach Jahrzehnten: 1970-1980

Sonntag, 27. Dezember 2009

Die 70er Jahre – ein berüchtigtes Jahrzehnt, ein Jahrzehnt der Auf- und Umbrüche, sowohl modisch, als auch gesellschaftlich und musikalisch betrachtet. Zwischen 1970 und ‘80 hielt das Einzug in die Kleiderschränke, was wir heute als “retro” bezeichnen: wilde Muster, schrille Farben, die Dauerwelle und Schlaghosen.

Der Mann der 70er

Der Mann der 70er

Love, Peace & FlowerPower

Love, Peace & FlowerPower

Die 70er Jahre markieren das Ende der Spießbürgerlichkeit und bringen gleichzeitig ein neues Freiheitsgefühl mit sich: Love, Peace and Music war die Devise der Zeit.  (weiterlesen…)

Mode nach Jahrzehnten: 1960 – 1970

Donnerstag, 26. November 2009

Die “Wilden Sechziger”, wie sie sehr gerne und zurecht genannt werden, sind in vieler Hinsicht einfach anders. Die Mode bewegte sich in eine völlig neue Richtung und man merkte, dass etwas im “Umbruch” war. Einerseits entwickelte sich der Ministil mit dem Minirock, der schon Ende der 50er-Jahre getragen werden durfte, zum absoluten Muss und alles 10cm überm Knie war perfekt. Dazu passte die neu entwickelte Feinstrumpfhose.

Hauptsache kurz

Hauptsache kurz

Andererseits etablierte sich eine ganz andere Richtung, die des Maxi-Stils, d.h. Hippiekleidung und Flower-Power. Vor allem die junge Generation stürzte durch diese Bewegung den Kleidungsstil noch einmal komplett um. Weite Oberteile, möglichst blumig und verspielt, Haarbänder, lange, offene, wallende Haare, Jesus-Schuhe und Jute-Taschen standen hier an erster Stelle. Auch die Antibabypille wurde entwickelt. Sexualität erreichte einen völlig neuen Charakter.

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Mode nach Jahrzehnten: 1950 – 1960

Montag, 23. November 2009
Üblicher Petticoat in rot-weiß

Petticoat in rot-weiß

Jetzt kommt ein weiteres Jahrzehnt meiner Lieblingsmode. Nicht nur die 20er-Jahre haben einiges zu bieten in Sachen femininer und mondäner Mode, sondern auch die 50er sind sowohl feminin, mädchenaft als auch wunderbar zauberhaft. In Deutschland und in fast dem ganzen Rest der Welt erlebte die Wirtschaft einen enormen Wachstum, das sogenannte Wirtschaftswunder, das zu wieder gewonnener Selbstsicherheit und Wohlstand führte. Und das übte auch einen Einfluss auf die Mode aus. Bei den Frauen wurden die Röcke walliger und bunter. Der berühmte Petticoat in rot-weiß oder hellblau-weiß erlebt in diesem Jahrzehnt seinen Höhepunkt. Darunter wurde der Nylonstrumpf getragen und somit viel mehr Bein gezeigt. Aus den Radios schallten Bill Haley und natürlich Elvis Presley und die Röcke wurden im Takte der Musik mitgeschleudert. Frauen konnten generell viel mehr Zeit aufbringen, da die Waschmaschine, die jetzt fließbandmäßig hergestellt wurde, einige Arbeit abnehmen. So kamen die Frauen bis Ende der 50er-Jahre zu so einem großen Selbstbewusstsein, dass der Petticoat vom kurzen Minirock abgelöst wurde. Zum ersten Mal durften die Frauen soviel Bein zeigen, wie sie wollten, ohne öffentliches Ärgernis zu erregen. Auch Marilyn Monroe wurde in dieser Zeit mehr als populär und stieg zur absoluten Stil-Ikone auf.

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Mode nach Jahrzehnten: 1940 – 1950

Samstag, 7. November 2009

In diesem vom Krieg beherrschten Jahrzehnt bestimmte die Mode der Frauen eher die Not als das Modebewusstsein. Zu Beginn der 40er-Jahre wurden die Ende der 30er-Jahre verbreitete breite Schulter und senkrechte Linie mit Röcken bis kurz über die Knie beibehalten. Dieses hielt sich bis 1943. Ab 1943, d.h. im vierten Kriegsjahr wurden die Stoffe knapp und die Damen mussten sich mit alten Stoffen aushelfen. So wurden die Kleider oft aus zwei verschiedenen Stoffen genäht – die Form hält sich weiter standhaft.

1940-1950

1940-1950

Ab 1944 existierte eine regelrechte Stoffnot und die Kleider wurden sehr figurnah – auch die Schuhe wurden zusehends erfinderischer aufgrund der Not – und sahen teilweise recht klobig und zusammengefiselt aus. Ab 1948 etablierte sich Diors Nouveau Style und erlaubte den Damen nun enge Röcke und Oberteile zu tragen – hiermit war die Moderevolution der breiten Schultern und strengen Linie vorbei. Ende der 40er-Jahre verbreiteten sich dann Petticoats und Bleistiftröcke, die zum ersten Mal parallel gleich modich betrachtet wurden. Diese Kleider kennen wir vor allem aus den 50er-Jahren – aber dazu kommen wir noch, die 50er-Jahre sind ein ganz eigenes, tolles Modekapitel :) . Die Köpfe der Frauen schmückten Ende der 40er-Jahre große Hüte mit breiter Krempe in schwarz und meist nur noch mit Schleifchen, weniger mit Federn.

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Mode nach Jahrzehnten: 1930-1940

Mittwoch, 28. Oktober 2009

In dem Jahrzehnt vor dem Zweiten Weltkrieg waren sich die Damen und Herren dem bevorstehenden Unglück, zumindest in ihrem Modeempfinden, nicht bewusst. Die Damenmode änderte sich wieder in die andere Richtung. Im Gegensatz zu den 20er-Jahren wurden Kleider und Röcke jetzt wieder auf Taillenhöhe getragen.

1930er

1930er

Im Laufe des Jahrzehnts entwickelte sich die Schulter zu der ausgeprägtesten Partie des weiblichen Modekörpers. Schulterpolster und an der Schulter breit geschnittene Kleider dominierten den weiblichen Modestil. Somit wirkte die Linie der Frau recht dreiecksmäßig. Die Kleidung war aber nicht nur Schulter-betont, sondern auch beinbetont: die Kleider und Röcke wurden immer kürzer, so dass sie zu Beginn des Zweiten Weltkrieges nur noch bis kurz über die Knie reichten.

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Mode nach Jahrzehnten: 1920 – 1930

Donnerstag, 8. Oktober 2009
Die “Goldenen Zwanziger” Jahre, wie sie so gerne genannt werden. Ich persönlich bin ein großer Fan der 20er Jahre Mode, weil sie elegant, schick und zugleich mondän und anders ist als alles zuvor. Auch die so begehrte Zigarettenspitze finde ich toll, obwohl ich nicht rauche, würde ich sie heute wahrscheinlich benutzen, würde ich es tun, da sie einfach so dekadent wirkt :) .
 
Die Goldenen Zwanziger

Die "Goldenen Zwanziger"

 
In den 1920ern wurden neue Stoffe, wie synthetische Fasern erfunden, die Strümpfe und Strumpfhosen weicher und ansehnlicher machten. Die Damen trugen ihre sonst zu Schnecken geflochtenen Haare nun in einem kurzen Bubikopf, ganz zum Unleiden der Elterngeneration. Die Taille rutschte bei Kleidern immer weiter nach unten und wurde nun durch Gürtel und Schärpen betont. Accessoires wie Perlenketten, Stirnbänder, Boas und Handtaschen waren ein Muss zur Vervollkommnung des ”stylischen” Outfits.
 

Mode nach Jahrzehnten: 1910 – 1920

Freitag, 25. September 2009

Vor Ausbruch des ersten Weltkrieges zeichnete sich das Outfit der Damen durch Weiblichkeit aus. Wadenlange Röcke und schenkellange Jacken wurden ebenso gerne getragen wie enge Kostüme oder die Haute Couture aus Paris. Aber auch elegante, damenhafte Kleider, die mit Dekolleté und Taillenschärpe die frauliche Figur betonten standen hoch im Kurs. Auch die Wagenradhüte, die mit reichlich Federn und Blumen besetzt waren, wurden weiterhin gerne getragen.

Mode 1910

Damenmode 1910

Nach dem ersten Weltkrieg musste die Frau sozusagen in die männliche Rolle schlüpfen und der Kleidungsstil änderte sich radikal. Frauen trugen nun auch lange Hosen und bequeme Alltagsröcke.

Mode 1919

Damenmode 1919

Trotzdem wurde in Paris natürlich weiterhin zwischen Alltagskleidung und Abendroben unterschieden.

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Mode nach Jahrzehnten: 1900 – 1910

Dienstag, 15. September 2009
Mode um die Jahrhundertwende

Mode um die Jahrhundertwende

Mit diesem Artikel wird eine neue Reihe vorgestellt: Mode nach Jahrzehnten. Hier möchten wir euch über die einzelnen Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts bis heute modetechnisch aufklären, damit ihr genau einordnen könnt, welche Mode wann war, welche gerade ein Revival erlebt und welche ihr lieber nicht mehr haben möchtet. Auch als Inspiration sich zu kleiden oder bestimmte Stile zu schneidern ist diese Kategorie hilfreich. Heute möchte ich mit den Jahren 1900-1910 anfangen – ausschließlich unter Beachtungen der Mode der Oberschicht, denn nur diese kann sich leisten, dem Trend nachzugehen, leider. Die Mode der Damen zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeichnet sich vor allem durch eine Neuerung aus: Bequemlichkeit. Die Jahrhundertwende bringt den Damen aufgrund praktischer Gesichtspunkte einige Vorteile ein. Die Kleidung wird legerer und die Trägerin beweglicher. Die Röcke mit ausschweifendem Hinterteil sind Vergangenheit. Die einzige Ausnahme dieser Wendung sind die “Humpelröcke” um 1910 – sie sind unten so eng geschnitten, dass die Dame nur winzig kleine Schritte machen kann.

Humpelröcke

Humpelröcke

Was weiterhin besteht ist der enge Schnitt der Taille und somit das Korsett unten drunter. Die Kleider bestehen aus mehreren übereinanderlappenden Schichten an den Beinen, weiten Ärmeln und ausschweifenden Enden an den Füßen.

Großer Hut und Muff: ganz im Trend

Großer Hut und Muff: ganz im Trend

Accessoire-technisch stehen bei den feinen Damen ausschweifende Hüte mit großen Pfauenfedern, Stoffkordeln oder Kunstblumen, wie Rosen, hoch im Kurs. Der Rüschenschirm mit verziertem Griff darf auch nicht fehlen. Im Winter sind Fell-Muffs bei den Damen gern gesehen, damit die feinen Händchen nicht einfrieren.

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