Nach längerer Zeit widmen wir uns wieder einmal einer Stilfrage aus dem Wohnbereich. Was genau macht eigentlich den Shabby-Style aus? Was bedeutet shabby? Und welche Möbelstücke und Wohnaccessoires dürfen auf keinen Fall fehlen, damit auch eure Wohnung oder euer Zimmer zur perfekten Verköperung von “shabby” wird?
Moment mal, “shabby” – das heißt übersetzt doch so viel wie “schäbig” oder “marode”…wollen wir das in unserer Wohnung haben? – Oh ja, wir wollen! Möbel und Wohnaccessoires mit Vintagecharme, etwas abgeplatze weiße Farbe hier, eine alte Emaillekanne dort und viele schnörkelige Wohnaccessoires vom Flohmarkt. Der Shabby-Chic ist der Landhausstil unserer Tage und derzeit so beliebt wie kaum etwas anderes, zahlreiche Wohn- und Dekoblogs zum Thema belegen dies.
Um diesen Stil in seinem Zuhause umzusetzen braucht es eine ordentliche Portion Liebe zum Detail, sowie Geduld die vielen schönen Dinge zusammenzusuchen.
Veröffentlicht von Anne am 18.01.2010 | 2 Kommentare »
Der Overall ist eines der Kleidungsstücke, die einem ständigen Wandel in Bezug auf ihre modische Wahrnehmung unterworfen sind.
In den 80ern und Anfang der 90er galt er als der absolute Schrei, wurde jedoch gegen Mitte bzw. Ende der 90er von der Latzhose abgelöst (das waren noch Zeiten!). Schließlich war er zu Anfang des neuen Jahrtausends fast gänzlich von der Bildfläche verschwunden und erfreut sich seit dieser Saison einer neuen Beliebtheit – aber dazu später mehr.

Overalls und Playsuits von Topshop, Asos und ladenzeile.de
In einer Branche nämlich hat und hatte der Overall immer Saison: auf dem Bau. Der Ursprung des Einteilers liegt schließlich darin, den Tragenden und seine Kleidung vor Schmutz zu schützen.
Veröffentlicht von Anne am 22.07.2009 | Keine Kommentare »
Worum genau ging es doch gleich in Christian Andersens Märchen “Des Kaisers neue Kleider”? Ach genau: Zwei Betrüger geben vor, dem Kaiser kostbare, neue Kleider weben zu wollen, welche nur Menschen sehen können, die dem Herrscher würdig seien. In Wirklichkeit übergeben die Betrüger dem Kaiser statt neuen Kleidern jedoch einen Hauch von ‘Nichts’. Aus Eitelkeit gesteht der Kaiser nicht ein, dass auch er die vermeintlichen Kleider nicht sehen kann. Als er sich dann mit seinen ‘neuen Kleidern’, sprich nackt, unters Volk begibt, fliegt der Schwindel erst auf, als ein Kind laut ruft, dass der Kaiser ja nackt sei.

Der Nude-Look in der Mode und als Make-up-Trend
Soweit das Märchen. Und was hat das mit Mode zu tun? – Viel. Denn der Kaiser aus dem Märchen war wohl der erste Verfechter des Nude-Looks, der heutzutage in aller Munde ist. Doch was macht den Nude-Look eigentlich aus?
Veröffentlicht von Anne am 14.05.2009 | Keine Kommentare »

Typischer Chelsea-Boot
Das Wochenende ist fast zu Ende und hat hoffentlich bei allen zur Erholung beigetragen. Doch ganz abflachen soll der Geist außerhalb der Arbeitswoche ja nicht, deshalb möchten wir euch heute mal wieder über eines der Mysterien aus der Welt der Herrenschuhe aufklären.
Den Fragen rund um Oxford- und Derbyschuhe haben wir uns bereits in der Vergangenheit gewidmet, doch immer von Neuem gilt es weitere aufkommende modische Unklarheiten zu klären. Und wenn nicht hier, wo dann?! Also dann mal losgefragt: Was sind eigentlich Chelsea-Boots?
Beim Chelsea-Stiefel handelt es sich um einen knöchelhohen Herrenschuh, dessen ganz spezielles Merkmal die rechts und links vom Knöchel angebrachten Gummizüge sind. Diese erleichtern das An- und Ausziehen, was wohl auch einer der ursprünglichen Gründe für die einstige Popularität der Chelsea-Boots ist. Denn rein geschichtlich betrachtet entstammen sie der Viktorianischen Zeit im 19. Jahrhundert und dienten als Reitschuhe.
Veröffentlicht von Anne am 19.04.2009 | Keine Kommentare »
Derby, Half-Brogue, Full-Brogue – was die Klassifikation von Herrenschuhen angeht sind viele von uns ja doch eher unwissend. Aber auch Herrenschuhe sind nicht einfach nur Herrenschuhe, sondern lassen sich detailiert untergliedern. Widmen wir uns heute den Brogues.

Typischer Half-Brogue von Grenson
‘Brogue’ kommt vom gälischen Wort für Schuh, ‘Brog’. Brogues zeichnen sich durch ihre Lochverzierung am Schaft aus.
Beim Broguing sind zwei Arten üblich: Einmal die Lyralochung, die vor allem zur Verzierung der Schaftteilkanten genutzt wird und durch ein Muster bestehend aus einem großen Loch, gefolgt von zwei kleineren übereinanderstehenden Löchern charakterisiert wird.
Veröffentlicht von Anne am 04.03.2009 | Keine Kommentare »
Was dem Mann das Auto ist, das ist der Frau die Tasche. Doch was macht eine Tasche zur It-Bag?
Der Begriff ‘It-Bag’ geistert seit den Neunzigern durch die Modepresse. Er bezeichnet hochpreisige, oftmals limitierte Designer-Taschen, die durch einen besonderen Stil zum Ausdruck ihrer Zeit werden. Die Kombination von Medienrummel, Luxus-Label und Design scheint das Grundrezept für den Aufstieg einer Tasche zur It-Bag auszumachen. Oft sind die Wartelisten für diese Hype-Produkte so lang und begrenzt, dass ‘normale’ Trägerinnen gar nicht erst auf die Liste kommen.

It-Bags von oben links nach unten rechts: 1) Louis Vuitton Speedy, 2) Cloe Paddington, 3) Marc Jacobs Stam, 4) Prada Fairy Bag
Den berühmten Trägerinnen wird der Vortritt gelassen.
Veröffentlicht von Anne am 25.02.2009 | 2 Kommentare »
Ich war auf der verzweifelten Suche nach ein paar Winterstiefeln. Aus Leder sollten sie sein, einen weiten Schaft und möglichst noch dazu eine nette Applikation haben. Eine Freundin erzählte mir daraufhin von diesem ‘Vintage-Schuhladen’ im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg, in dem es “verdammt schöne Vintage-Stiefel” gibt, die jedoch nicht so ‘vintage’ seien, dass sie schon getragen wurden, sondern neu – also nur im ‘Vintage-Look’! Alles klar?!?

Vintage ist ein Lebensgefühl
Vier ‘Vintages’ in einem Satz mit zwei scheinbar unterschiedlichen Bedeutungsebenen – einmal das Alter und einmal den Stil bezeichnend – gaben mir den Anlass dem Begriff einmal etwas genauer auf den Grund zu gehen.
Veröffentlicht von Anne am 18.02.2009 | 3 Kommentare »
Ebenso wie nicht jeder Mensch gleich ist, sind auch Taschen eben nicht einfach nur “Taschen”. Jede hat ihre besonderen Merkmale und begleitet uns in Form-, Material- und Farbgebung zu verschiedenen Anlässen. Die Modewelt nimmt es mit der Differenzierung der verschiedenen Schöpfungen – nicht nur im Bereich der Taschen – sehr genau und hat bisher für jeden Stil die passende Bezeichnung gefunden.

Legere Tote-Bag aus robustem Canvas
Gleiches geschah mit mittelgroßen, in der Hand zu tragenden Taschen mit halblangem Trageriemen – sie werden weithin als “Tote Bags” bezeichnet. Etwas kleiner als Oversized Bags und Shopper, lässt sich in ihnen dennoch relativ viel verstauen.
Veröffentlicht von Anne am 17.02.2009 | 1 Kommentar »

Mary-Kate und Ashley Olsen sind wohl 'die' Vertreterinnen des Boho-Stils.
Der besondere Stil der Zwillinge Mary Kate und Ashley Olsen hat schon viele Modemagazine zu “How to dress like…”-Kolumnen animiert. Die beiden Schauspielerinnen bestechen durch ihren individuellen, alternativ angehauchten und dennoch eleganten Hippiestil, mit dem auch Stars wie Sienna Miller und Joss Stone assoziiert werden. Ob man die modische Richtung nun eher als ‘Ashcan’- oder aber Boho-Schick bezeichnen möchte liegt im Auge des Betrachters.
Boho (kurz für das englische ‘Bohemian’) kommt vom französischen “bohemién”, was so viel wie “Zigeuner” bedeutet, und beschreibt eine Person mit künstlerischen oder intellektuellen Tendenzen, die ohne Rücksicht auf konventionelle Regeln oder Verhaltensweisen lebt und handelt.
Veröffentlicht von Anne am 13.02.2009 | Keine Kommentare »